Come in

 In den Räumen des Pavillon am Bahnhof wurde ein sogenannter Ankommenstreffpunkt „Come in“ für Flüchtlinge, Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Der Verein Frauenkommunikationszentrum e.V. hat mit Unterstützung der Stadt Herzogenrath das kleine Gebäude im September 2016 in Betrieb genommen. Mit ehrenamtlicher Unterstützung und aus Spendenmitteln sowie gefördert durch das Programm KOMM AN des Landes NRW wurde die zuvor lange leer stehende Räumlichkeit als Beratungsstelle und Café eingerichtet. Im Pavillon gibt es Sitzecken, eine Teeküche, Spiele für Erwachsene und Kinder, eine Spielecke und zwei PCs, die mit einer Sprachlernsoftware und einem Office-Paket ausgestattet sind. Außerdem gibt es einen Laptop mit Druckeranschluss, dabei handelt es sich um ein Multifunktionsgerät, mit dem man auch kopieren und scannen kann.

Binnen kürzester Zeit  konnte ein verlässlich sich wiederholender Wochenplan erstellt werden, in welchem die Teams der Kooperationspartner (s.u.) unterschiedliche Angebote von Menschen für Menschen machen – ehrenamtlich koordiniert durch den Vorstand des Frauenkommunikationszentrums e.V. mit regelmäßigen Planungs- und Austauschtreffen. Hieran sind beteiligt:

•   Hand in Hand e.V.
•   Frauen helfen Frauen e.V.
•   Caritas/moliri
•   Gleichstellungsstelle der Stadt Herzogenrath
•   geförderte Projekte aus der StädteRegion (Bürgerstiftung Lebensraum Aachen),
•   unabhängige Bürger/innen aus Herzogenrath
•   Ehrenamtliche des Frauenkommunikationszentrum e.V.
•   PPeV Aachen
•   sowie Unterstützung durch die Flüchtlingshilfe Herzogenrath

In den letzten Monaten wurde vieles aufgebaut. Es gibt bisher folgende Angebote:
•   Integrationskurs für Frauen
•   Offener Treff für alle mit der Begleitung an den beiden PCs, an denen Flüchtlinge das

      Sprach-Selbst-Lernprogramm nutzen können.
•   Offener Treff mit Beratung zu Alltagsfragen — auch sonntagnachmittags
•   Kurs für Frauen „Fit für den Alltag“
•   Beratungsangebot der Gleichstellungsbeauftragten und dem Verein Frauen helfen Frauen.
•   Zugang zum Internet

 

Der Treffpunkt könnte sich weiter entwickeln und sich sowohl als Anlaufstelle für Flüchtlinge weiter etablieren, mit neuen Angeboten aber auch als Treffpunkt für die Bevölkerung. Grundsätzlich stehen die Räume auch für andere Gruppen zur Verfügung. Ein Nebeneffekt ist, dass das Bahnhofsumfeld weiter belebt wird.
 
Es wurde ein Telefon- und Internetanschluss bereitgestellt. Somit ist der Pavillon auch telefonisch erreichbar und das Angebot besteht, ins Internet zu gehen (z. B. für Recherchearbeiten für Schreiben, Bewerbungen, Briefe aufsetzen und ausdrucken).