Über uns

Ein Veranstaltungsprogramm bietet vielfältige Angebote aus den Bereichen berufliche Bildung, Kultur und Freizeit und Gesundheit (z.B. Vorträge, Informationsveranstaltungen zu wichtigen Themen, Ausstellungen, Fitnesskurse).
Darüber hinaus sind verschiedene Projekte im FrauenKomm.Gleis1 verortet: eine Servicestelle für haushaltsnahe Dienstleistungen, ein Netzwerk für selbstständig tätige Frauen und Freiberufs-lerinnen, Qualifizierungsprojekte für Tageseltern, eine Zeitschrift zur Vernetzung in der Städteregion sowie einen Treffpunkt für Flüchtlinge, Bürgerinnen und Bürger und ein Müttercafé. Auch EfaS – Ehrenamt für Familien und SeniorInnen – hat hier seinen Platz.

Wer wir sind

Der Vorstand

Christine Aufermann-Veith

Geschäftsführung

Gerda
Ezilius

Vorstand

Gül
Coskun-Dreßen

Geschäftsführung

Rita
Heyer-Nüssgens

Vorstand

Maria
Treutler

Vorstand


Mitarbeiterinnen

Eva Piffko

Kfm. Mitarbeiterin

Karin Neumann

Bürohilfe


Marlene Schwarz

Raumpflegerin

Renate Ernst

Sozialpäd. Mitarbeiterin



Unser Ziel

Das erklärte Ziel des Vereins ist die Förderung und Vernetzung von Frauenaktivitäten. Als Anlauf-, Kontakt- und Begegnungsstätte soll das Frauenkommunikationszentrum fünf Schwerpunkte beinhalten: Begegnung, Bildung, Weiterbildung, Beratung, Veranstaltungen sowie die euregionale Vernetzung. Der Verein will Frauen der Stadt Herzogenrath und des Kreises Aachen erreichen und mit ihnen zusammenarbeiten, um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern, um die Begegnung zwischen Frauen verschiedener Kulturen und aus unterschiedlichen Lebenssituationen zu ermöglichen, um Fraueninteressen bewusst zu machen, zu formulieren und sich für deren Durchsetzung in der Gesellschaft einzusetzen, um gleichberechtigte Strukturen und Beziehungen, Lebens- und Kommunikationsformen nachhaltig weiterzuentwickeln, um Familien eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

 

Der Verein initiiert und koordiniert Aktivitäten jeglicher Art, in deren Mittelpunkt die Interessen von Frauen stehen. Gezielte Aktionen sollen die Öffentlichkeit aufmerksam machen und dazu beitragen, entsprechende Umsetzungen in der öffentlichen Meinung, in der Gesetzgebung und Verwaltung zu fördern. 

Verein Historie

Im Jahr 1997 beschloss der Rat der Stadt Herzogenrath an der „lokalen Agenda 21“ teilzunehmen.
In den vier BürgerInnenforen, die sich mit den unterschiedlichen Themen beschäftigten, gab es eine überdurchschnittliche Beteiligung von Frauen. Grund genug, ein Frauenforum einzurichten - hier erhielten Frauen der Stadt eine Plattform, um ihre Wünsche für die Zukunft zu äußern und gemeinsam konkrete Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten. Der Ideenreichtum aus dieser so genannten „Zukunftswerkstatt“ ist in einige interessante Projektvorschläge zur Verbesserung von Leben und Arbeiten insbesondere für Frauen in Stadt und Region eingeflossen. Schließlich ist als erster Baustein am 4. Januar 2000 der gemeinnützige Verein Frauenkommunikationszentrum e.V. gegründet worden. 
Aber nicht nur das Ziel des Vereins, ein Frauenkommunikationszentrum einzurichten, sollte für die Bürger und Bürgerinnen verwirklicht werden, sondern auch das Vorhaben, das Gebäude und Gelände des Bahnhofs zu nutzen und zu beleben. Eine Verknüpfung der beiden Projekte lag auf der Hand: neben einem Forum für Kunst und Kultur sollte im Bahnhof Herzogenrath das Frauenkommunikationszentrum eingerichtet werden. Das FrauenBündnis Herzogenrath (Zusammenschluss von Frauen aus verschiedenen Institutionen, Parteien, Verbänden, Gruppen und engagierten Einzelfrauen unter der Federführung der Gleichstellungsbeauftragten) hat diese Vorstellungen weiterentwickelt und die Inhalte konkretisiert:

Der Bahnhof Herzogenrath soll im Sinne der Bürger und Bürgerinnen genutzt werden als Kommunikationsknotenpunkt für die verschiedenen Stadtteile „Merkstein“, „Herzogenrath Mitte“ und „Kohlscheid“, als Börse zur gegenseitigen Unterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen, mit einem Treffpunkt-Café, mit Ausstellungen und Kulturangeboten, durch Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

Eine Idee ist geboren: das Projekt FrauenKomm.Gleis1 im Bahnhof Herzogenrath. Seit März 2007 laufen hier die Fäden verschiedener Wunschvorstellungen zusammen. Ein Bistro für alle Bürger und Bürgerinnen läd in den Bahnhof Herzogenrath ein. Die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch wird im FrauenKommunikationszentrum geboten. Veranstaltungsräume stehen dort vielfältigen Zwecken zur Verfügung. Unterschiedliche Gruppen können in den Räumlichkeiten ihre Treffen arrangieren; soziale, kulturelle und nachbarschaftliche Initiativen finden im FrauenKomm.Gleis1 ihren Platz.

Aber auch etablierte regionale Beratungsstellen für Familien, Frauen und Mädchen können die Räumlichkeiten nutzen. So soll eine größere Bürgernähe durch gute Erreichbarkeit sowie Vernetzung der Beratungslandschaft geschaffen werden. Bürgerschaftliches und gleichzeitig politisches Engagement wird auch diese Weise gebündelt und gestärkt; hier soll politische Bildungsarbeit geleistet werden, damit vor allem Frauen für sie wichtige Handlungsfelder erschließen.

 

Satzung

Frauenkommunikationszentrum e. V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins
(1) Der Verein trägt den Namen "Frauenkommunikationszentrum".

(2) Sitz des Vereins ist Herzogenrath. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgt in Aachen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 
§ 2 Zweck und Aufgaben
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 ('' 51 ff. AO)" in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Mitglieder erhalten aus Mitteln des Vereines keine Zuwendungen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Zahlungen erhalten.

(2) Der Verein will alle Frauen der Stadt Herzogenrath, des Kreises Aachen und der Euregio erreichen und mit ihnen zusammenarbeiten,
– um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern,
– um die Begegnung zwischen Frauen verschiedener Kulturen und mit unterschiedlichem    Hintergrund zu ermöglichen,
– um Fraueninteressen bewusst zumachen und sich für deren Durchsetzung in der Gesellschaft einzusetzen,
– um herrschaftsfreie und gleichberechtigte Strukturen und Beziehungen, Lebens- und Kommunikationsformen nachhaltig weiterzuentwickeln.

Als Anlauf-, Kontakt- und Begegnungsstätte soll das "Frauenkommunikationszentrum" fünf Schwerpunkte beinhalten: Begegnung, Bildung und Weiterbildung, Beratung, Veranstaltungen und euregionale Vernetzung.

(3) Der Verein initiiert und koordiniert Aktivitäten jeglicher Art, in deren Mittelpunkt die Interessen von Frauen stehen. Gezielte Aktionen sollen die Öffentlichkeit aufmerksam machen und dazu beitragen, entsprechende Umsetzungen bei Gesetzgebung, Verwaltung und öffentlicher Meinung zu fördern, und damit der Verwirklichung des Verfassungsauftrags im Sinne des Artikels 3,2 GG dienen.

 
§ 3 Mitglieder
(1) Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herzogenrath ist geborenes Mitglied im Verein.

(2) Aktives Mitglied im Verein kann jede Frau unabhängig von ihrer Nationalität, Lebensform, Alter, sozialer Herkunft, Konfession, Parteienzugehörigkeit oder Mitgliedschaft in anderen Vereinen werden, wenn sie die Ziele des Vereins vertritt. Eine Mitgliedschaft ist ab dem vollendeten 14. Lebensjahr möglich. Inaktives Mitglied kann jede natürliche Person werden.

(3) Die Aufnahme als Mitglied muss schriftlich beim Vorstand beantragt werden. Liegt kein begründeter Einspruch gegen eine Aufnahme vor, entscheidet der Vorstand über die Aufnahme. Die Aufnahme wird vom Vorstand schriftlich bestätigt. Bei Ablehnung eines Mitgliedantrages besteht die Möglichkeit, innerhalb von 8 Wochen Einspruch zu erheben. Über diesen Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod.

(4) Eine Kündigung der Mitgliedschaft ist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Jahresende möglich. Ein Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Beiträge besteht nicht.

(5) Fördermitglieder besitzen (im Falle von Gruppierungen/Organisationen jeweils eine VertreterIn) ein Rede- und Antragsrecht aber kein Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen.

(6) Bei Gruppierungen/Organisationen hat jeweils ein/e VertreterIn ein Rede-, Antrags- und Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen. Die Mitgliedschaft endet bei juristischen Personen auch durch Auflösung/Konkurs dieser Gruppierung sowie durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(7) Wenn ein Mitglied bzw. ein Fördermitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstößt oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für zwei Jahre im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 8 Wochen nach Mitteilung des Ausschlußes die nächste Mitgliederersammlung angerufen werden, die abschließend entscheidet.

 
§ 4 Finanzielle Mittel
(1) Die Aktivitäten des Vereins finanzieren sich aus den Beiträgen der Mitglieder sowie aus Spenden, öffentlichen Zuschüssen und sonstigen Zuwendungen.

(2) Die Höhe des Jahres- und des Förderbeitrags wird auf der Mitgliederversammlung festgelegt. Eine Befreiung von der Beitragszahlung kann im Einzelfall durch den Vorstand entschieden werden


§ 5 Organe des Verein
Die Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung
der Vorstand

 
§ 6 Mitgliederversammlung
(1) Das oberste beschlussfassende Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
Sie ist zuständig für:
– die Wahl und die Entlastung der Vorstandsmitglieder
– die Wahl der zwei Rechnungsprüferinnen (Vorstandsfrauen und Angestellte des Vereins sind von diesem Amt ausgenommen)
– die Genehmigung des Jahresberichtes der Vorstandsmitglieder
– die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
– Satzungsänderungen

(2) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.

(3) Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal im Kalenderjahr. Die Einladung erfolgt drei Wochen zuvor schriftlich unter Angabe der Tagesordnung. Sie ist beschlussfähig, wenn sie gemäß der Satzung einberufen wurde.

(4) Auf schriftlich begründetes Verlangen von mindestens 10 % der Mitglieder oder bei besonderem Vereinsinteresse kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

(5) Bei Beschlüssen über die Satzung sowie die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

(6) Die in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von der Versammlungsleiterin und der Protokollführerin zu unterzeichnen.


§ 7 Vorstand
(1) Die Mitgliederversammlung überträgt die Geschäftsführung des Vereins dem Vorstand. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

(2) Der Vorstand ist zuständig für:
– laufende Geschäfte,
– die Einberufung der Mitgliederversammlung,
– die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
– die Öffentlichkeitsarbeit,
– Koordinierung der Gruppierungen,
– Kooperation mit anderen Vereinigungen
– Finanzen (z.B. Beschaffung von Spenden, Fördermitteln und Sponsorengeldern etc.),
– Schriftführung Angestellte und andere Mitarbeiterinnen der Vereinseinrichtungen.

(3) Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Frauen. Aus den einzelnen o.g. Arbeitsschwerpunkten des Vereins können Beisitzerinnen mit beratender Funktion in einen sogenannten erweiterten Vorstand gewählt werden. Diese Vorstandstreffen sind mitgliederöffentlich.

(4) Die Vorstandsfrauen werden für 2 Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist grundsätzlich möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsfrauen bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolgerinnen gewählt sind. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so ist der Vorstand befugt, für die restliche Amtszeit ein Ersatzmitglied zu berufen oder mit reduziertem Vorstand weiterzuarbeiten.

(5) Vorstand im Sinne des §26 BGB sind - jeweils zwei gemeinsam - die Sprecherinnen, die der Vorstand aus seiner Mitte wählt, und die ihn gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

(6) Der Vorstand kann für die laufende Verwaltung eine Geschäftsführerin bestellen und eine Geschäftsstelle einrichten. Die Vorstandsfrauen sind verpflichtet, sich fortwährend über die laufende Geschäftsführung auszutauschen.

(7) Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Hierüber wird ein schriftliches Protokoll angefertigt.


§ 8 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung kann nur in einer gesondert einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2) Ein eventuell vorhandenes Vereinsvermögen wird bei Auflösung Frauen-Initiativen im Raum Aachen, die Mitgliedsorganisationen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind, zugesprochen. Das Vermögen ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.


§ 9 Gültigkeit der Satzung
(1) Die vorliegende Satzung wurde anlässlich der Mitgliedsversammlung am 19. 09. 2005 in Herzogenrath genehmigt. Sie wird mit der Eintragung in das Vereinsregister wirksam.

Herzogenrath, den 1. März 2006